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alltaeglicher wahnsinn

Donnerstag, 3. Mai 2007

noch 3 Tage

Da spricht man immer wieder von der "Angst des Tormanns beim Elfmeter" - und wer denkt an die Angst des Marathonläufers vor der Strecke? Der Tormann hat ein paar Sekunden, in denen er den Schuss des Gegners erwartet - der Marathonläufer Tage und Wochen, in deren Nächten er schweißgebadet aufwacht, nach Albträumen von wunden Füßen und krampfenden Muskeln, schmerzenden Lungen und durstenden Lippen.

Richtig schlimm wird die Spannung, wenn man (in meinem Fall das erste Mal) in der eigenen Stadt läuft. Da hängen nämlich schon seit Wochen an - gefühlt - jedem Laternenmast Schilder mit der Aufschrift "Strecke" und man gewinnt den Eindruck, als müsse man mindestens 300 Km rennen!

Sollte jemand ein paar Tipps für Entspannungsübungen haben, her damit! Und falls jemand weiß, wie ich möglichst rasch diese verdammten Erkältungsviren los werde, die sich Anfang der Woche eingeschlichen haben, bin ich ebenfalls für jeden entsprechenden Ratschlag dankbar.

Montag, 16. April 2007

Koplawu

Ich habe mich immer gefragt, wozu an meinem Fahrrad eine helle Lampe gut sein soll - schließlich bin ich nachts überwiegend auf bekannten Strecken ohne Autoverkehr unterwegs und sollte ich dann doch mal eine Straße überqueren, reicht ja auch ein kleiner Leuchtpunkt um den anderen meine Anwesenheit zu signalisieren.

Womit ich indes bein nächtlichen Fahrten nicht rechne, ist die Existenz von Gegenständen auf einem Radweg, die dort definitiv nichts verloren haben - zum Beispiel 3,50m lange Äste. Zöge ein Sturm über's Land, könnte man so etwas vielleicht erwarten, an einem lauen Sommerabend im April denkt man aber eher daran, ob man lieber zwei Kugeln von dem leckeren Eis genommen hätte, das man auf dem Heimweg genießt.
Was bleibt, ist die Frage, ob's ein blöder Köter oder ein dummer Hund war, der das Holz in meinen Weg legte!

Nachdem mich die Liegenschaft abrubt von den Rädern riss, erschien mir nicht nur der schmerzende Schädel, sondern auch die roten Flecken auf meinen Schuhen ein Indiz dafür zu sein, dass irgend etwas an meinem Kopf nicht so war, wie es sein sollte. Dummerweise befand sich aber kein Mensch in der Nähe, der mir hätte sagen können, in welchem Zustand sich mein wichtigstes Körperteil befand (und wer bei diesem Satz zuckt, dem kann ich auch nicht helfen). Auch ein Schminkspiegel gehört nicht zu meiner Standardausrüstung und so tappte ich im Dunkeln - und das nicht nur nach meiner Brille.

...und plötzlich viel mir ein, wozu diese Kamera an modernen Handys sein könnte! Als Instrument zur Erstellung künstlischer Lichtbilder ist sie nämlich absolut ungeeignet, aber als maskulines Substitut eines Schminkspiegels nahzu genial. Ein Klick und Mann sieht nicht nur, dass er mit dieser Wunde endlich behaupten könne, er sei in einer schlagenden Verbindung gewesen, nein, er hat auch noch einen kleinen Schocker, den er per Email allen seinen Freunden senden und sich aus der Ferne bedauern lassen kann!

Nun freue ich mich schon auf den nächsten Unfall. Ich hoffe nur, der ist besser geplant, damit ich das Geschehen mit der Videofunktion des Mobiltelefons festhalten kann!

Mein schönstes Ferienerlebnis

Dienstag, 27. März 2007

Glückskeks



3. März 2007
Trotz Mondfinsternis - Recht hatte er (und hat er immer noch)!

Samstag, 24. März 2007

kRankenhaus

Grundsätzlich ist mir der Buchstabe "R" ja ein äußerst sympathischer, aber was der Herr Wulff sich von der Tabakindustrie in seinen blonden Schädel pflanzen lassen hat, kann doch im eigentlichen Sinne nur als Schildbürgerstreich verstanden werden.

Da hat sich erst erst unsere ostzonale Kanzlerin geschickt aus der Affaire gezogen, die letzte Raucherbastion der EU aufgeben zu müssen, indem sie sich für nicht zuständig erklärte (man wünschte, das täte sie sehr viel häufiger). Anschließend gab es einen kurzen Moment, in dem man dachte, die Ministerkonferenz wäre ein Gremium unabhängiger und logisch denkender Menschen, aber dann legte Herr Wulff los. Natürlich ging es ihm nicht darum, die Milliardengewinne von Philip Morris und Konsorten zu sichern (von denen, man kann es sich einfach nicht anders erklären, wohl ein paar Scheine in seine Tasche wandern), sondern um die wirtschaftliche Existenz der in Niedersachsen so geliebten Eckkneipe.

Schon klar, Herr Wulff. Sie gehen ja sicher mit ihrem Blondchen Bettina regelmäßig in solche Etablissements. Wenn nicht, sollten Sie sich mal bei ihrem Amtsvorvorgänger, Herrn Schröder erkundigen, der doch zumindest gelegentlich seine Currywurst bei Angelo verspeiste. Dort, wie in ähnlichen Lokalen überall im Land, gibt es zwei Sorten von Gästen: Die einen genießen die deftig-deutsche Küche, die hier manchmal noch so schmeckt "wie bei Muttern", die anderen sitzen seit 10 Uhr morgens an der Theke, rauchen eine Zigarette nach der anderen und konsumieren nicht weniger des Gerstensafts aus einem der Häuser von InBev.

Ja Herr Wulff, es sich natürlich letztere, die die Existenz dieser kleinen Kneipe sichern, indem sie einen großen Teil ihres HarzIV-Einkommens versaufen. Und schon klar, Herr Wulff, wenn diese Säufer alkoholabhängigen Menschen nicht mehr in der Kneipe rauchen dürfen, dann bleiben sie natürlich zu Hause und investieren nur noch in Dosenbier Öttinger. Schon klar!!

Jetzt hat Herr Wulff auch noch entdeckt, dass diese Menschen in der Gastronomie auch nichts mehr essen, wenn sie nicht nebenbei rauchen dürfen, sondern sich jeden Tag zu Hause ihre Deutschländer warm machen. Und schwupps, wird auch das Rauchverbot in Restaurants gekippt. Dazu macht der Besitzer einfach ein "R" an seine Tür und erklärt so, dass hier nicht nur gegessen, sondern auch geraucht werden dürfe.


Bei genauerer Überlegung erscheint mir diese Idee noch erweiterbar. Man weiß doch, dass immer mehr unserer Kliniken von Konzernen aufgekauft werden und dass daher die kleinen "Eck-Krankenhäuser" um ihr überleben kämpfen. Warum lässt man diesen nicht die Freiheit ein "R" an ihre Tür zu schrauben und sich damit zum Raucher-Krankenhaus zu erklären? Slogans wie "Bei uns dürfen Sie auch im OP qualmen!" oder "Die Zigarette danach - genießen Sie sie in unseren neuen "Rauchwachraum!" dürften die wirtschaftliche Existenz, zumindest der Spezialkliniken für Kehlkopfektomien garantieren!

Allerdings sollte man diese Möglichkeit wirklich nur kleinen freien Krankenhäusern zur Verfügung stellen, denn ansonsten gäbe es wohl alsbald eine neue Gesellschaft: die "Philip Morris Lungenklinik AG" mit dem Werbeslogan: "Bei uns rauchen Sie bis zum Schluss"!

Mittwoch, 14. März 2007

Problem

Erfinden Sie ein Problem

...da wird sich doch was machen lassen !?

Sonntag, 18. Februar 2007

Berlinale II

>


the good german
hat
den englischen König bedient
,
während
Autopiloten
Aufrecht stehen
d im
Blindflug
einen
Berlinsong
trällerten!

Freitag, 5. Januar 2007

...

Vorsätze

Donnerstag, 13. Juli 2006

Sommer 06

Nur um es nicht zu vergessen, wenn's irgendwann mal wieder regnet ...

So sieht die Wetterkarte fast durchgehend seit dem 6. Juni aus. Und ich erinnere mich gut an den Meteorologen, der im Mai sagte, nach einem solch extrem langen Winter hätte es seit Beginn der Wetteraufzeichnung immer einen verregneten Sommer gegeben. Wie gut, dass Statistik Abweichnungen zulässt! Und wie gut, dass man mich in der kommenden Woche hier sehen kann

Sonntag, 25. Juni 2006

HOMONYM

Strandperle !

Samstag, 17. Juni 2006

Motivation

Da sage noch jemand, Angestellte deutscher Disounter seien unfreundlich. Offensichtlich werden sie immer besser geschult und nehmen nicht nur an Programmen zur eigenen Motivation teil, sondern sorgen sich auch zunehmend um die Stimmung ihrer Kunden!

Als ich meinen heutigen Wochenendeinkauf bein Penny per EC-Karte bezahlte, wurde ich, wie immer, um meine Unterschrift für die Lastschrift gebeten. Ich unterschrieb an der vorgesehenen Stelle des Kassenausdrucks und gab diesen der Kassiererin. Sie schaute sich das Ergebnis an und antwortete: "Super! Danke" !!

Ich war irritiert, aber auch ein bisschen stolz. Die nette Kassiererin hatte mich gelobt! Ich weiß nicht, ob in dem Laden viele Unterschriften gefälscht werden und sie fand, ich hätte meine Fälschung besonders gut hinbekommen. Vielleicht gibt es auch sehr viele Analphabeten, die bei Penny einkaufen und sie fand es toll, dass ich meinen Namen selbständig schreiben kann. Möglicherweise habe ich aber auch eine besonders schöne Unterschrift, denn meine Initialen sind groß, gerundet und schwungvoll.

Wie auch immer. Ich verließ den Supermarkt mit dem Gefühl, etwas Besonderes zu können - und das war ein wunderbarer Start ins Wochenende!

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